Installation SVN unter SUSE

Für die Installation von Subversion, einem der gängigsten Versionierungstools für die Entwicklergemeinde ist Root-Zugriff auf den Server unabdingbar. Mein Server ist ein Suse Linux 10.3, gehostet auf HostEurope mit einem Plesk 8.3. Wobei die Version von Plesk eigentlich keine Rolle spielt, da sich die Konfiguration von SVN und weiter dann von Plesk in erster Linie auf der Konsole abspielen wird.

Zuerst einmal vorab, ich bin kein Linux-Crack, ich habe zwar mit Suse Linux 5.2 angefangen, bin aber nie so tief in die Materie eingestiegen, als dass ich nur noch mit der Konsole arbeiten wollte. Ich finde, dass Programme die dafür geschrieben wurden um dem User / Admin das Leben leichter zu machen auch genutzt werden sollten! Und da vi, vim, lynx und all die anderen Programmkonsorten mir nie das Leben leichter gemacht haben, habe ich für mich entschlossen, Programme, so es denn geht, per Yast zu installieren, Texte mit dem Editor vom MidnightCommander zu editieren (bin eigentlich ein alter Dos’ser [DOS 4.0], siehe NortenCommander) und jede grafische Hilfe, die ich in Anspruch nehmen kann auch anzunehmen.

Also machen wir uns frisch ans Werk und installieren SVN!

Tools die ich dafür verwende: (Arbeite an einem Windows-Rechner, benutze Putty für die SSH-Connection und KeePass um mir keine Passwörter merken zu müssen)
Allen die auch mit Windows arbeiten rate ich daher erstmal Putty und Keepass downloaden! Die beste Möglichkeit Keepass mit Putty zu verwenden gibt es hier.

1. Installation SVN

Die Installation von SVN ist im Grunde relativ einfach. SVN downloaden, installieren und verwenden.

Die einfachste Methode ist sich via SSH auf den Server zu verbinden, sich als root einzuloggen und yast zu starten.

yast

Yast (yet another setup tool) wird komplett mit TAB oder Shortcuts bedient.  Auf der linken Seite sollte Software ausgewählt sein und auf der rechten Seite wählt ihr Softwaremangement und bestätigt mit ENTER. Das nun folgende Prozedere, bei dem die voreingestellten Softwarequellen ausgewählt werden, könnte ein Weilchen daueren. Dieses Weilchen ist einer der Gründe, warum die Hardcore-User yast nicht mögen. Falls Ihr SVN manuell installieren wollt müsst Ihr die aktuellste Version hier downloaden und folgende Zeilen in die Konsole eintippen (ohne yast gestartet zu haben).

tar -xzf /path/to/subversion-X.X.X.tar.gz
cd subversion-X.X.X
./configure
make
make install

Leichter ist es allerdings mit yast.
Nachdem ihr nun das Softwaremanagement gestartet habt und die Installationsquellen eingelesen wurden, sucht Ihr am besten nach Subversion (Suchen erreicht ihr mit dem ShortCut ALT+S)

Dort wählt Ihr nun am besten folgende Pakete aus (sofern noch nicht installiert):

subversion
subversion-server
subversion-python (für trac wichtig!!!)

Mit dem ShortCut ALT+ A (Accept) startet Ihr die Installation. Alle möglichen auftretenden Abhängigkeiten solltet Ihr auflösen (bestätigen) damit nachher nicht irgeneine Komponente nicht funktioniert. Nach abgeschlossener Installation testet Ihr über folgenden befehl ob Subversion installiert ist.

svn --version

Ihr solltet jetzt eine kurze Übersicht über eure Subversion-Version bekommen.

Wie Ihr jetzt mit einem laufenden Subversion Projekte anlegt wir hier von O’Reilly sehr umfangreich erklärt.

Nächster Schritt : 2. Installation Python

Artikelübersicht:

1. Installation SVN

2. Installation Python

3. Installation Trac

4. Erstellen einer Umgebung für ein Trac-Projekt

5. Trac auf Apache aufseten

6. Trac für mehrere Projekte (in Planung)

7. Trac Usermanagement mit dem TracAccountManager (in Planung)

Trac Installation unter Plesk

trac_logoTrac ist ein umfangreiches Projektmanagement-Tool. Es wurde speziell für die Verwendung von Softwareprojekten entwickelt und bietet neben dem Tracken von Bugs mittels eines Ticketing Systems, ein eigenes Wiki, Milestones-Management, einen SVN-Browser und über PlugIns sämtliche denkbaren Erweiterungen. Wer also über ein professionelles Bugtracking-Tool nachdenkt, sollte in jedem Fall Trac in seine Überlegungen einbeziehen.

Trac basiert auf der Programmiersprache Python und sollte eigentlich auf jedem gängingen Linux-System zum Laufen zu bekommen sein. Da die Installation bei mir jedoch ziemlich hakte und ich etliche Stunden damit verbracht habe möchte ich Euch hier eine kurze Übersicht über die Installation des Tools geben.

Das folgende HowTo wird in sieben Unterpunkte unterteilt, die sich nach und nach vervollständigen werden.

Artikelübersicht:

1. Installation SVN

2. Installation Python

3. Installation Trac

4. Erstellen einer Umgebung für ein Trac-Projekt

5. Trac auf Apache aufseten

6. Trac für mehrere Projekte (in Planung)

7. Trac Usermanagement mit dem TracAccountManager (in Planung)

Fragen können gerne über Kommentare gestellt werden und ich werde versuchen mein bescheidenes Trac-Wissen weiter zu geben.

Ubuntu Performance Tuning – Teil 1

Ubuntu LogoDas war eine lange Nacht gestern, aber es hat sich wirklich gelohnt. Seit ich zum Geburtstag ein Acer Aspire One geschenkt bekommen hab (hierfür noch einmal vielen Dank :) ) war ich nie so ganz zufrieden mit der Performance meiner kleinen Ubuntu Rechenmaschine. Doch das hat sich gestern endlich geändert. Ich habe drei Stunden lang getuned, getweakt und den Kernel gehackt. Es war eine Freude…

Im ersten Teil der kurzen Reihe „Ubuntu Performance Tuning“ wird auf den Firefox eingegangen. Der Zweite Teil beschäftigt sich mit dem Anpassen des XServers und im dritten Teil werden unnötige Programme gelöscht und das Startverhalten angepasst.

Auf gehts mit Firefox.

„Ubuntu Performance Tuning – Teil 1“ weiterlesen

Was PLESK fehlt hat haggybear

Jeder der seinen dedizierten Server mit Parrallels Plesk als Konfigurationstool betreibt, der wird schnell an die Grenzen der Benutzeroberfläche gestoßen sein. In der Grundkonfiguration lassen sich weder zusätzliche FTP-User anlegen noch spezielle Ordner als DocumentRoot (Startverzeichnis einer Domain / Subdomain) einrichten.

Anfangs habe ich versucht mit einem selbst geschriebenem Shell-Script ftp-user möglichst unumständlich einzurichten, doch irgendwie funktionierte das Script nur sporadisch. Also suchte ich weiter und stieß glücklicher Weise auf die Seite von Matthias Hackbarth.

Die Lösung aller meiner Plesk-Probleme.

Der FUM FTP User Manager verwaltet sehr übersichtlich FTP-User. Neue user können angelegt, Passwörter vergeben und individuelle Ordner festgelegt werden.

Der Sub- /Domain Manager ist mein zur Zeit wichtigstes Plesk-Tool geworden, damit lassen sich die DocumentRoots relativ einfach einstellen oder direkt in Plesk die vhosts.conf editieren.

Sollten sich bei der Installation Fragen auf tun, kann man diese im ServerSupportForum posten und bekommt meist noch am gleichen Tag eine passende Antwort. (RTFM vorrausgesetzt)

Ich kann also nur empfehlen, wenn ein Server mit Plesk administriert werden soll, dann sollten die Haggybear-Tools nicht fehlen.

Große Website-Umzugsaktion im Gange…

Endlich kommt zusammen, was zusammen gehört…

In einer 3 stündigen Nachtsession werden endlich alle meine Domains auf den Hosteurope-Server umgezogen. Nachdem webspace4all 7,50 € Rückbuchungsgebühr erhoben hat (bei einem Rechnungsbetrag von 5,55) habe ich mich endlich dazu durchgerungen alles unter einem Dach zu vereinigen…

Ausserdem begrüße ich den neuen Usability- and SEO-Experten leone-berlin.de auf dem Server und hoffe ihm ein guter Administrator zu sein…

Wenn die Denic jetzt noch schnell die Transfers vollzieht, dann dürfte der Umzug Anfang nächster Woche abgeschlossen sein.

Ich freu mich.